Seide als Pflegesubstanz in Kosmetika

Seide als Pflegesubstanz in Kosmetika 

Seide gehört zweifelsohne zu den edelsten und exklusivsten Stoffen, die aus Naturfasern gewonnen werden können. Dabei zeichnet sich die Seide durch einige charakteristische Merkmale aus.

Hierzu gehört, dass die Seide sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen kann, kaum dazu neigt, zu knittern und auf ihre sehr besondere, seidigschimmernde Art und Weise changierend glänzt.

Zudem ist die Beschaffenheit der Seide der Beschaffenheit der menschlichen Haut sehr ähnlich, was wiederum dazu führt, dass Textilien aus Seide auch von Menschen mit sehr empfindlicher oder zu Allergien neigender Haut getragen werden können.

 

Diese positiven Eigenschaften der Seide nutzt jedoch nicht nur die Textil-, sondern auch die Kosmetikindustrie, so dass sich die Seide auch als Pflegesubstanz in Kosmetikprodukten findet. Seide als Pflegesubstanz in Kosmetikprodukten bewirkt, dass die Haut gepflegt und geglättet wird, atmen kann und nicht austrocknet. Zudem legt sich Seide wie ein Schutzfilm über Haut oder Haare und verleiht einen samtigweichen, seidenmatten Teint.

Dabei kommt die Seide entweder als Seidenpulver oder als Seidenprotein in Kosmetika wie Puder, Lippenstiften und Lidschatten, Cremes oder Shampoos und Badezusätzen zur Verwendung.

 

Hier eine Übersicht:

 

 Seidenpulver      

Seidenpulver wird aus den Seidenfäden gewonnen, die hierfür fein gemahlen werden. Die Seidenspinnerraupe, die der Lieferant der Seide ist, verpuppt sich mit einem endlosen Faden in ihrem Kokon. Dieser Kokon wird mit kochendheißem Wasser überbrüht bevor die Raupe schlüpft und der Faden anschließend abgehaspelt, also abgewickelt.

Nach der Reinigung des Seidenfadens wird dieser entweder zur Garnen und Stoffen verwoben oder eben zu Seidenpulver vermahlen. Allerdings können bei der Herstellung von Seidenpulver auch beim Abwickeln beschädigte Seidenfäden verwendet werden, da diese ja ohnehin pulverisiert werden.

 

 Seidenproteine      

Seidenproteine kommen in zwei Formen zum Einsatz. Zum einen werden Seidenproteine aus den Seidenfäden gewonnen. Diese Seidenproteine kommen in erster Linie in Haarpflegemitteln zum Einsatz, da sie sich wie ein Schutzfilm um die Haare legen.

Daneben werden Eiweißstoffe aus Rohseide gewonnen, die als Hydrolysat bezeichnet werden und als Feuchthaltemittel in Kosmetikprodukten zum Einsatz kommen.

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