Anleitung Seidenbild mit Uhr

Anleitung für ein Seidenbild mit integrierter Uhr 

Die Seidenmalerei ist ein Hobby, das viel Platz für die eigene Kreativität und Phantasie lässt. Je nach Maltechnik können die unterschiedlichsten Kunstwerke gestaltet werden, von abstrakten Gefühlsbildern bis hin zu detailgetreuen Gemälden.

Allerdings muss ein Seidenbild nicht immer nur als reines Seidenbild gearbeitet werden.

 

 

Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
für ein Seidenbild mit integrierter Uhr:

1.      

Für das eigentliche Bild werden eine Vorlage, Seide, ein Spannrahmen, Seidenmalfarben, Gutta und Salz, Pinsel sowie ein Uhrwerk benötigt. Der Rahmen, sofern er nicht fertig gekauft wird, besteht aus Fichtenleimholz und einer dünnen Spanplatte, hinzu kommen farbloser Lack, Schleifpapier, Schrauben und Bilderhaken.

2.      

Zuerst wird die Seide auf den Rahmen gespannt, danach wird das Motiv aufgemalt. Hierzu kann die Vorlage mit Gutta auf die Seide übertragen und anschließend ausgemalt werden. Alternativ kann das Bild natürlich auch in der Aquarell- oder der Batiktechnik gestaltet werden. Wird ein Motiv aufgemalt, sollte es natürlich zu dem Uhrwerk passen und so gemalt werden, dass die Uhr anschließend integriert werden kann.

Eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Gestaltungsvariante ist ein einfaches Rechteck, das so breit ist wie das Uhrwerk. Dieses Rechteck kann farbig ausgemalt und mittels Gutta verziert werden, der Hintergrund wird in diesem Fall in der Salztechnik gearbeitet.

3.      

Ist das Bild fertig gestellt und getrocknet, werden die Farben entsprechend den Herstellerangaben fixiert, das Bild anschließend gewaschen und gebügelt.

4.      

Danach wird das Seidenbild auf der Spanplatte befestigt, was am einfachsten geht, wenn das Bild auf der Rückseite mit Kreppband festgeklebt wird. Möglich ist aber auch, das Bild mit Klammern zu fixieren.

5.      

Jetzt wird das Uhrwerk integriert, wobei hier die Gebrauchsanweisung des Herstellers beachtet werden sollte. An welcher Stelle die Uhr befestigt wird, bleibt dabei natürlich dem eigenen Geschmack überlassen und ergibt sich zudem auch aus dem Bild.

6.      

Nun wird noch der Rahmen gefertigt. Dazu wird das Holz auf die benötigten Maße geschnitten, etwas angeraut und mit Klarlack überzogen.

Danach werden die Leisten auf das Bild aufgelegt und von der Rückseite aus mit der Spanplatte verschraubt. In aller Regel sind die Uhrwerke zwischen zwei und drei Zentimeter stark. Deshalb sollte auch der Rahmen mindestens so stark sein wie das Uhrwerk, da es ansonsten von der Seite aus zu sehen ist.

7.      

Wenn jetzt noch die Bilderhaken befestigt werden, kann die individuelle Wanduhr aufgehängt werden.

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