Nachtwäsche Seide

Nachtwäsche aus Seide

Unter der Bezeichnung Nachtwäsche werden all die Textilien zusammengefasst, die in erster Linie nachts zum Schlafen getragen werden. Dazu gehören das Nachthemd als kleidähnliches Hemd, das überwiegend von Frauen getragen wird, das Negligé als kürzere und verführerische Variante des Nachthemds, der Schlafanzug als zweiteiliger Anzug aus bequemer Hose und T-Shirt-ähnlichem Oberteil, der mit dem Schlafanzug verwandte Pyjama mit geknöpftem Oberteil sowie die vor allem in Skandinavien gebräuchliche Schlafmütze.

Baumwolle, Leinen, Frottee oder moderne Stoffe aus Kunst- und Chemiefasern sind typischerweise verwendete Stoffe für die Nachtwäsche, Seide oder mit Seide gemischte Gewebe machen die Nachtwäsche edel, luxuriös und bringen neben der eleganten Optik vor allem angenehme Trageeigenschaften mit.

Seide wird aus den Kokons der Seidenraupen gewonnen, die sich bei ihrer Verpuppung einspinnen. Um den Kokon zu bilden, sondern die Seidenraupen ein Sekret ab, das zu einer endlosen, sehr feinen textilen Faser erstarrt. Bevor die Raupen schlüpfen, werden sie durch Wasserdampf oder kochendheißes Wasser abgetötet und die Fäden abgehaspelt. Diese Fäden werden zu Naturseidenfäden versponnen und zu Seidenstoffen verwoben.

Seide ist sehr leicht, weich und glänzt schimmernd, Maulbeerseide hat eine glatte, regelmäßige Oberfläche, Wildseide, die erst nach dem Schlüpfen der wildlebenden Seidenraupen gewonnen wird, ist etwas grober, glänzt stumpfer und hat eine leicht unregelmäßige, noppige Oberflächenstruktur.

Als Naturfaser, die dem Aufbau der menschlichen Haut ähnelt, kann Seide auch von Menschen mit empfindlicher oder mit zu Allergien neigender Haut getragen werden. Zudem kann Seide bis zu einem Drittel ihres Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und die Nachtwäsche Seide wärmt im Winter und kühlt im Sommer, wobei sie sehr elastisch und formbeständig ist und kaum zum Knittern neigt. Allerdings sind Schweiß und direkte Sonneneinstrahlung Faktoren, die die Seide negativ beeinflussen und ihre Farbe erblassen lassen. Dem kann man etwas entgegenwirken, indem man dem Wasser des letzten Spülganges etwas Essig beimischt.

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