Kopftuch Seide

Kopftuch aus Seide

Wie sich aus dem Namen ergibt, handelt es sich bei einem Kopftuch um ein Tuch, das auf dem Kopf getragen wird. Dazu wird ein dreieckiges oder ein zu einem Dreieck gefaltetes Tuch auf den Kopf gelegt und unter dem Kinn oder im Genick geknotet oder auch ohne Knoten getragen.

Die Motivation, ein Kopftuch zu tragen, kann vielfältig sein. Kopftücher werden zum Schutz vor Sonne, Kälte oder Wind, aus hygienischen Gründen bei der Arbeit, aus kulturellen oder religiösen Gründen, als Bestandteil einer Tracht oder schlicht als modisches Accessoire getragen.

In erster Linie tragen Frauen und Kinder Kopftücher, als Zierde in bestimmten Kreisen, etwa bei Motorradfahrern und in einigen Kulturen tragen auch Männer Kopftuch. Seide ist ein sehr beliebtes Material für Kopftücher, allerdings werden diese auch aus Stoffen wie Baumwolle oder Synthetikfasern und in verschiedensten Farben und Mustern angeboten.

Seide ist sehr edel und luxuriös und bringt neben einer besonderen Optik sehr gute Trageeigenschaften mit. Als Naturfaser mit tierischem Ursprung ähnelt Seide sehr der menschlichen Haut, ist weich und leicht und kratzt nicht. Zudem wärmt Seide im Winter und kühlt im Sommer, kann viel Feuchtigkeit aufnehmen und ist sehr reißfest.

Grundsätzlich unterscheidet sich Seide in Zuchtseide und in Wildseide, die dann jeweils zu verschiedenen Seidenstoffen weiterverarbeitet werden. Zuchtseide ist sehr glatt und fein, glänzt und hat eine regelmäßige Oberfläche, weil die Seidenfäden an einem Stück abgehaspelt werden, bevor die Raupen schlüpfen.

Wildseide, bei der die Raupen bereits geschlüpft sind und die Fäden in mehrere Teile durchtrennt haben, ist etwas grober, glänzt matt und hat eine noppige, leicht unregelmäßige Oberfläche. Die Seidenfäden werden zu Garnen versponnen und zu verschiedenen Stoffen verwoben. Satinseide glänzt sehr stark auf der Oberseite und ist sehr glatt, Seidenchiffon ist hauchdünn und leicht transparent.

Wie alle seidenen Textilien wird auch das Kopftuch Seide nur kalt bis lauwarm gewaschen, indem es kurze Zeit eingeweicht, leicht ausgedrückt, nass in Form gezogen und am besten liegend getrocknet wird. Da die Seide jedoch durch ihre glatte Oberfläche von sich aus leicht schmutzabweisend ist, reicht es häufig aus, das Seidentuch an der frischen Luft auszulüften.

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