Stilleinlagen Seide

Stilleinlagen aus Seide

Um auslaufende Muttermilch aufzufangen, das Verschmutzen der getragenen Textilien zu verhindern, aber auch um beanspruchte oder wunde Brustwarzen zu schützen und sie bei ihrer Heilung zu unterstützen, verwenden stillende Mütter meist runde, leicht Vorgeformte Stilleinlagen.

Seide, Baumwolle, Merinowolle, Gemische daraus oder Zellulose dienen hierbei als eingesetzte Materialien, Stilleinlagen werden zum einmaligen Gebrauch oder als wieder verwendbare Stilleinlagen angeboten. Seide als endlose, textile Naturfaser bietet dabei sehr gute Trageeigenschaften.

Sie nimmt bis zu einem Drittel ihres Gewichtes an Feuchtigkeit auf, kühlt und ist sehr weich. Zudem ist sie atmungsaktiv und reibt oder kratzt durch die langen Fasern nicht. Da ihr Aufbau dem Aufbau der menschlichen Haut sehr nahe kommt, ist Seide besonders bei empfindlicher, wunder und stark beanspruchter Haut geeignet.

Den Rohstoff für Seide liefern die Kokons der Seidenraupen, die sich vor ihrer Verpuppung mit einem endlosen Seidenfaden einspinnen. Die sehr feinen und dünnen Seidenfäden werden abgewickelt, gereinigt und mehrere Fäden zu Rohseidenfäden versponnen. Bei Stilleinlagen aus gemischten Naturfasern macht man sich die positiven Eigenschaften der jeweiligen Stoffe zunutze.

Eine sehr gute Saugfähigkeit und Atmungsaktivität kennzeichnet aus Wolle hergestellte Stilleinlagen, Seide macht sie weich, sorgt für einen schnellen Transport der Flüssigkeit vom Körper weg und kühlt die beanspruchten Brustwarzen. Die weiche Baumwolle saugt ebenfalls viel Flüssigkeit auf und ist in ihrer Pflege weniger anspruchsvoll als Merino-, Schurwolle oder Seide.

 

Waschen der Stilleinlagen: 

Das Waschen der Stilleinlagen aus Seide oder mit Seidenanteil folgt der Pflegeanleitung für Seide. Meist können die Stilleinlagen im Schon- oder Wollwaschgang der Waschmaschine bei niedriger Temperatur mit entsprechendem Waschmittel gewaschen werden. Ansonsten werden die Stilleinlagen per Handwäsche in lauwarmem Wasser gewaschen, wobei etwas Essig die Spannkraft und den Glanz der Seide verstärkt und ein Verfilzen von Wolle verhindert. Nach dem sorgfältigen, vollständigen Auswaschen der Waschmittelreste werden seidene Stilleinlagen nur leicht ausgedrückt und langsam getrocknet.

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Seidenmalerei und für Seidenstoffe:
 

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