10 schöne Tragevarianten für Seidenschals als Mann

10 schöne Tragevarianten für Seidenschals als Mann

Als klassische Accessoires für Herren gelten Gürtel, Krawatten und Fliegen. Seidentücher und -schals hingegen werden, von Einstecktüchern einmal abgesehen, eher mit Damen in Verbindung gebracht.

10 schöne Tragevarianten für Seidenschals als Mann

Dabei gibt es auch für Männer wirklich schöne Tücher und Schals, die ein Outfit optimal abrunden können. Allerdings stellt sich die Frage, wie Herren die seidenen Accessoires tragen sollten.

Wir stellen zehn schöne Tragevarianten für Seidenschals als Mann vor!

  1. Einmal um den Hals gelegt

Eine einfache, schnelle und lässige Tragevariante besteht darin, den Seidenschal einmal um den Hals herum zu wickeln. Dafür wird der Seidenschal zunächst so um den Hals gelegt, dass die losen Enden nach vorne hängen.

Dabei sollte eine Seite aber etwas länger sein als die andere Seite. Dann wird das längere Ende genommen und in einer Runde um den Hals herum geführt. Danach sollten beide Enden ungefähr gleichlang sein.

Ist der Seidenschal sehr lang, kann er auch in zwei Windungen um den Hals herumgelegt werden.

  1. Komplett gewickelt

Diese Variante eignet sich prima, wenn der Seidenschal den Hals wärmen und seine Enden nicht lose herunterhängen sollen. Wie bei der einfachen Umwicklung wird der Seidenschal lose um den Hals gelegt.

Allerdings kann ein Ende dabei recht kurz sein. Das andere, lange Ende wird nun sooft um den Hals gewickelt, bis es aufgebraucht ist. Zum Schluss werden die beiden Enden entweder mit einem kleinen Knoten gesichert oder im Schal versteckt.

  1. Einfache Gardine

Die Gardine ist so ziemlich die einfachste Möglichkeit, um einen Seidenschal in Szene zu setzen. Gleichzeitig wirkt die Tragevariante maskulin und erinnert ein wenig an Hollywood. Und die Gardine ist so ziemlich das Gegenteil vom komplett gewickelten Seidenschal.

Denn hier wird der Seidenschal einfach nur lose um den Hals gelegt. Die beiden Enden hängen vorne herunter und werden nicht weiter gebunden. Zusammen mit einem Sakko oder einem Mantel sieht die Gardine sehr chic aus.

Der Nachteil besteht jedoch darin, dass der Seidenschal so nicht wärmt und bei windigem Wetter schnell davonfliegen kann.

  1. Umgekehrte Gardine

Einen Hauch von Extravaganz hat die umgekehrte Gardine. Auch hier hängen die Enden lose herunter, allerdings auf dem Rücken. Der Seidenschal wird dafür wie bei der einfachen Gardine zunächst um den Nacken gelegt.

Anschließend werden die beiden Enden vor dem Hals überkreuzt und nach hinten geführt.

  1. Fixierte Gardine

Eine Abwandlung von der einfachen Gardine besteht darin, sie mit einem lockeren Knoten zu fixieren. Dafür wird der Seidenschal um den Nacken gelegt, so dass die beiden Enden auf die Brust fallen. Das rechte Ende sollte dabei ungefähr ein Drittel länger sein als das linke Ende.

Nun wird das rechte Ende einmal locker um den Hals gelegt. Anschließend werden beide Enden jeweils von oben nach unten durch die Schlaufe, die um den Hals herum läuft, geführt.

  1. Gekreuzte Gardine

Diese Tragevariante basiert ebenfalls auf der einfachen Gardine und erinnert von der Optik her an einen Krawattenknoten. Gebunden wird der Seidenschal dabei wie folgt:

  • Zuerst wird der Seidenschal wie bei der einfachen Gardine lose um den Hals gelegt. Das rechte Ende muss dabei länger sein als das linke Ende.

  • Nun wird das rechte Ende über das linke Ende gelegt.

  • Dann wird das rechte Ende um das linke Ende herumgeführt, so dass es wieder nach rechts zeigt.

  • Jetzt wird das rechte Ende von unten nach oben über die rechte Seite der Halsschlaufe hinweg in die Mitte gesteckt. Dadurch entsteht eine kleine Schlaufe.

  • Zum Schluss wird das rechte Schalende von unten durch die kleine Schlaufe geschoben und nach vorne festgezogen.

Der krawattenähnliche Knoten kann jetzt mit den Fingern noch etwas in Form gezupft werden. Ist der Seidenschal sehr lang, kann er auch zuerst einmal locker um den Hals gewickelt werden, bevor der Knoten gebunden wird.

  1. Pariser Knoten

Der Pariser Knoten wird im Englischen auch Hoxton Knot genannt und zählt zu den echten Klassikern. Er sieht lässig aus und sorgt dafür, dass der Schal seine Form behält und an seiner Position bleibt.

Für den Pariser Knoten wird der Seidenschal einmal in der Mitte zusammengefaltet und in dieser doppelten Lage um den Hals gelegt. Auf einer Seite ist dadurch eine Schlaufe vorhanden, auf der anderen Seite befinden sich die beiden losen Enden. Die losen Enden werden dann durch die Schlaufe geführt und leicht festgezogen.

  1. Falscher Knoten

Eine Tragevariante, die schön locker sitzt und sich deshalb vor allem gut zu Frühlings- und Sommeroutfits macht, ist der falsche Knoten. Dafür wird der Seidenschal locker um den Hals gelegt.

Dann wird das rechte Ende, das etwas länger sein sollte, so auf seiner Rückseite nach oben geklappt, dass unten eine Schlinge entsteht. Das rechte Ende wird jetzt durch diese Schlinge gesteckt. Danach wird auch das linke Ende durch die Schlinge geschoben.

  1. Überhand-Knoten

Der Überhand-Knoten ist eine Möglichkeit, um einen Seidenschal elegant zu tragen und dabei gleichzeitig sicher zu fixieren. Dazu wird der Seidenschal locker um den Hals gelegt. Das rechte Ende bleibt etwas länger.

Dann wird das rechte Ende einmal von vorne um das linke Ende herumgeführt. Anschließend wird das rechte Ende entweder von oben nach unten oder von unten nach oben durch die Halsschlaufe gesteckt und festgezogen.

  1. Schleife

Zum Schluss stellen wir noch eine Idee vor, wie ein kleineres Seidentuch originell getragen werden kann. Nämlich in einer Form, die an eine Fliege oder Schleife erinnert. Gebunden wir die Schleife so:

  • Zuerst wird das Seidentuch so in der Mitte zusammengeklappt, dass ein Dreieck entsteht.
  • Nun wird die Spitze des Dreiecks bis auf die obere, lange Kante gefaltet. Dann wird die neue Unterkante wieder bis zur Oberkante geklappt. Dies wird sooft wiederholt, bis ein schmaler Streifen entstanden ist.
  • Der Streifen wird nun um den Nacken gelegt und vorne mit einem normalen, einfachen Knoten zusammengebunden. Wer mag, kann das Halstuch so belassen.
  • Für eine Schleife wird das rechte Ende genommen und von außen durch den Knoten gesteckt. Mit dem linken Ende wird das Ganze wiederholt.
  • Die Schleife ist nun schon gut zu erkennen. Mit den Fingern kann sie zum Schluss noch etwas in Form gezupft werden.

Für einen langen Seidenschal eignet sich diese Tragevariante nicht. Denn die Schleife würde viel zu wuchtig werden.

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Hier schreiben Michael Husmann, 47 Jahre, Geschäftsinhaber einer B2B Stoffhandel Firma, die Künstlerin Elke Bornholt, 39 Jahre, mit einem Faible für Seidenmalerei und Bastelarbeiten, Karina Notzko, 32 Jahre und Schneidermeisterin, sowie Christian Gülcan, Betreiber der Webseite und Redakteur. Wir möchten alles Wissenswerte rund um Seide bzw. Seidenstoffe vermitteln.
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