Pyjama Seide

Pyjama aus Seide

Ursprünglich leitet sich der Pyjama aus dem Wort Pyjama der indischen Sprache Urdu für Beinkleidung ab und bezeichnete eine bequeme, leichte Hose, die von einer am Bund befindlichen Schnur zusammengehalten wird. Durch britische Kolonialherren kam diese Hose nach Europa, geriet jedoch bald wieder in Vergessenheit. Erst durch den verstärkten Handel zwischen Indien und Großbritannien nach 1870 gewann der Pyjama wieder an Bedeutung, nun jedoch zusammen mit einem hemdähnlichen Oberteil mit Knöpfen getragen.

Der Pyjama setzte sich als Nachtkleidung insbesondere für Männer durch. Leichtigkeit und bequemes Tragen kennzeichneten den Pyjama, Seide und Baumwolle waren daher die verwendeten Stoffe, die beide durch den Kolonialhandel in großer Menge zur Verfügung standen.

Der heutige Pyjama besteht zwar nach wie vor aus einer bequemen Hose und einem Oberteil, allerdings ist dieses nicht mehr zwangsläufig mit Knöpfen versehen. Zudem werden Pyjamas auch in kurzer Form und aus unterschiedlichen Materialien angeboten. Nach wie vor gehört der Pyjama Seide zu den edelsten und luxuriösesten Schlafanzügen und zeichnet sich neben der glänzenden, seidentypischen Optik durch die vorteilhaften Eigenschaften der Seide aus. Seide, die als endlose textile Naturfaser aus den Kokons der Seidenspinnerraupen gewonnen wird, ist sehr weich und anschmiegsam, atmungsaktiv und kann bis zu einem Drittel ihres Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen.

 

Pflegehinweis: 

Zudem wärmt Seide im Winter und kühlt im Sommer. Moderne Textilien aus so genannter Waschseide können in der Waschmaschine im Schonwaschgang gewaschen werden. Wird die Seide von Hand gewaschen, erfolgt dies in lauwarmem oder kaltem Wasser mit Seidenwaschmittel, Seife oder Shampoo und indem der Stoff hin und her bewegt wird.

Etwas Essig schützt die Farben und hilft dabei, die Waschmittelreste vollständig auszuwaschen. Die Seide wird etwas ausgedrückt, in Form gezogen und bei Bedarf in feuchtem Zustand, rückseitig und mäßig warm gebügelt.

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