Die Seidenmalerei ist ein sehr beliebtes und überaus kreatives Hobby, das den großen Vorteil hat, dass die benötigten Materialen und Hilfsmittel für die Grundausstattung recht überschaubar sind. Bei der Seidenmalerei gibt es grundsätzlich drei Maltechniken, die Gutta-Technik, die Aquarell-Technik und die Batik-Technik. Seide gehört zu den sehr fließfreudigen Stoffen, das bedeutet, die aufgetragene Farbe verläuft.
Die Seidenmalerei ist ein sehr beliebtes und weit verbreitetes Hobby, das ermöglicht, Textilien aus der kostbaren und wertvollen Seide zu besonderen Kunstwerken zu machen. Grundsätzlich können verschiedene Seidenarten bemalt werden, die günstigste und für alle Maltechniken einsetzbare Malseide ist Pongé-Seide, daneben eignen sich auch Crepe de Chine, Seidensatin oder Chiffon. Für die Seidenmalerei benötigt man also entsprechende Stoffe, einen Rahmen, auf dem die Seide fixiert wird, Pinsel sowie Seidenmalfarben, die entweder mit Dampf oder durch Bügeln fixiert werden.
Bei der Seidenmalerei gibt es verschiedene Techniken, wie die Nass-in-nass-Technik, die Gutta-Technik oder die Aquarell-Technik. Bei der Nass-in-nass-Technik wird die Seide angefeuchtet und die Farbe auf dem Stoff verteilt. Die Farben verlaufen ineinander und ergeben interessante Farbflächen und Mischtöne.
Um klare Linien, Konturen oder deutliche Motive zu malen, wird die Gutta-Technik angewandt. Gutta, farblos oder eingefärbt, ist ein Trennmittel, das verhindert, dass die Farben ineinander fließen. Die Linien werden mithilfe von Gutta aufgemalt und die Flächen nach dem Trocknen ausgemalt.
Tolles video und Motive zur Seidenmalerei:
Aqurell-Technik auf Seide
Die Aquarell-Technik auf Seide gestaltet sich ähnlich wie auf Papier, wobei die Seide mit Malgrund oder Stärke imprägniert werden kann, um den Farbfluss besser kontrollieren zu können. Eine weitere Möglichkeit, die ein unkontrolliertes Verlaufen der Farben verhindert, ist das Eindicken der Farben.
Hierzu wird der Seidenmalfarbe ein spezieller Farbverdicker beigemischt, der auch beim Bedrucken der Seide zum Einsatz kommt. Dadurch können recht klare Umrisse gezeichnet werden, ohne dass die Flächen durch Gutta eingegrenzt sind. Besondere Effekte lassen sich durch Salz erzielen.
Dieses wird auf die noch feuchte Farbe gestreut und erzeugt interessante Strukturen. Je feiner das Salz ist, desto dezenter werden die Muster, je länger das Salz einwirkt, desto stärker wird der Effekt. Für die Salztechnik kann sowohl Spezialsalz, das in unterschiedlichen Körnungen angeboten wird, oder gewöhnliches Haushaltssalz verwendet werden.
Weiterführende Seidenmaltechniken, Anleitungen und Tipps: