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Tipps und Tricks zum Naehen von Seide E-Mail

Tipps & Tricks zum Nähen von Seide 

Auch wenn die Seide, die lange Zeit nur Königen und Würdenträgern vorbehalten war, mittlerweile erschwinglich geworden ist, hat sie von ihrer Eleganz und ihrer Exklusivität nichts eingebüsst. Seide wird aus den Kokons der Seidenraupen gewonnen, Zuchtseide bevor und Wildseide nachdem die Raupen ausgeschlüpft sind.

Die Kokons werden abgehaspelt und die Seidenfäden zu Garnen verzwirnt. Seide charakterisiert sich jedoch nicht nur durch den typischen, elegant-changierenden Seidenglanz, den fülligen Griff oder den weichfließenden Fall, sondern zeichnet sich durch eine Reihe angenehmer Trageeigenschaften aus.


 
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Seide nähen

Die Geschichte der Seide begann vor rund 5000 Jahren und bis heute haben seidene Stoffe und Textilien ihren Reiz nicht verloren. Lange Zeit war Seide so teuer, dass nur Könige und Würdenträger in den Genuss kamen, sie zu tragen, heute ist Seide zwar noch immer wertvoll und kostbar, aber erschwinglich. Seide wird aus den Kokons der Seidenspinnerraupen gewonnen, die sich vor ihrer Verpuppung einspinnen.

Die Kokons werden abgehaspelt und die langen Seidenfäden zu Garnen verzwirnt. Zuchtseide wird gewonnen, bevor die Raupen schlüpfen, Wildseide, nachdem die Falter ausgeschlüpft sind. Neben ihrem charakteristischen Seidenglanz, dem fülligen Griff und dem Weichfließenden Fall zeichnet sich die Seide vor allem durch ihre angenehmen Trageeigenschaften aus. So wärmt Seide im Winter, kühlt im Sommer, ist atmungsaktiv, nimmt viel Feuchtigkeit auf und knittert kaum.

Zudem ist Seide weich und leicht, kratzt nicht, ist reißfest und dehnbar. Auch wenn Seide bezüglich ihrer Pflege recht anspruchsvoll ist, kann man sowohl von Hand als auch mit der Nähmaschine Seide nähen. Für das Nähen von Seide wird häufig eine so genannte Französische Naht verwendet, die auch als Doppelnaht oder Rechts-Linksnaht bezeichnet wird. Diese Naht wird zwei Mal genäht, wobei die Nahtzugaben mit eingenäht werden, so dass sie später nicht mehr sichtbar sind.

Sollte man Seide nähen, die später als Kleidungsstück getragen wird, empfiehlt es sich, den Stoff vorher zu waschen, um den Resteinsprung abzuschließen und zu verhindern, dass die fertig genähten Kleidungsstücke beim ersten Waschen einlaufen.

Die Pflege der Seide erfolgt in lauwarmem oder kaltem Wasser, von Hand oder im Schonwaschgag der Waschmaschine. Dabei wird die im nassen Zustand empfindliche Seide nicht geschleudert oder ausgewrungen, sondern nur leicht ausgedrückt, in Form gezogen und  langsam getrocknet.

Da Seide durch ihre glatte Oberfläche jedoch von sich aus leicht schmutzabweisend ist und kaum Gerüche aufnimmt, reicht es häufig aus, seidene Kleidungsstücke nur auszulüften und durch den Wasserdampf, der beim Duschen im Badezimmer entsteht, zu glätten.

Weiterführende Seidentechniken und Anleitungen:

Bastelanleitung für ein Mobile mit Feen aus Seide

Anleitung für ein Duftsäckchen aus Seide

Mehr Tipps und Anleitungen zur Seidenmalerei und für Seidenstoffe:

 

 

 

 


 
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